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Ausgabe 06/26, 09. Februar 2026, Special: Rund um das FernUSG - www.checkpoint-elearning.de - ISSN 1613-4710

KEIN Mehrwert

Ist das Bürokratie oder kann das weg?

Sünne EichlerLich, Februar 2026 - (von Sünne Eichler) Das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) stammt aus einer Zeit, in der Fernlernen vor allem per Post stattfand. Die Bildungslandschaft hat sich grundlegend gewandelt. Digitale Weiterbildungen, asynchrone Lernangebote und KI-gestützte Lernbegleitung gehören längst zum Alltag beruflicher und privater Entwicklung - und deren Wirksamkeit wird längst empirisch begleitet und belegt. Gerade deshalb zeigt sich deutlicher denn je: Das FernUSG kann echte Bildungsqualität weder prüfen noch fördern, sondern es behindert moderne Entwicklungen. » MEHR

Eine Positionsbestimmung

Warum das FernUSG wirtschaftlichen Interessen im Weg steht

Berlin, Februar 2026 - Die Forderung des Nationalen Normenkontrollrates, das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) ersatzlos abzuschaffen, konterkariert die Realität und gefährdet den Schutz von Millionen Weiterbildungswilligen in Deutschland. Wer behauptet, der Verbraucherschutz sei durch allgemeine Regelungen des BGB ausreichend gewahrt, ignoriert den Kern des Problems: Digitale Bildungsangebote sind für Lernende in ihrer Qualität kaum im Voraus überprüfbar – und oft nur schwer vergleichbar, so das Statement des Bundesverband der Fernstudienanbieter e.V.. » MEHR

Relevanz

Ein Gesetz, das sich überlebt hat

Ralf HilgenstockBerlin, Februar 2026 - (von Ralf Hilgenstock) Im letzten Jahr trafen zwei Ereignisse zusammen, die es erforderlich machen, über die Notwendigkeit eines Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) nachzudenken. In der Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung befindet sich der unscheinbare Satz, man wolle das FernUSG modernisieren. Zum anderen gab es mehrere Urteile, die den Anwendungsbereich des Gesetzes erweiterten und damit einige Unruhe verursachten. » MEHR

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Verbraucherschutz

Warum wir eine Modernisierung des FernUSG brauchen

Leipzig, Februar 2026 - (von Anna Sixl, Lecturio) Die Bildungslandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. In der aktuellen Debatte um das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) steht weit mehr auf dem Spiel als nur regulatorische Details: Es geht um die Verlässlichkeit und Qualität moderner Weiterbildung in Deutschland.  » MEHR

FernUSG

Innovations-, Schnelligkeits- und Wettbewerbsfähigkeitsbremse

Dr. Sirkka FreigangEichwalde, Februar 2026 - Dr. Sirkka Freigang ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Expertin für Smart Learning Environments. Sie ist Autorin des FachbuchS "Smart Learning Design", das sich mit der Integration innovativer Lernkonzepte in Unternehmen beschäftigt. Es stellt eine Kombination aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, technologischen Innovationen und praxisorientierten Methoden dar, die darauf abzielen, die Bildungspraxis zu verbessern. Sirkka Freigang betrachtet das FernUSG als Hemmschuh für Innovationen. » MEHR

Überlegungen & Erfahrungen

Fernunterrichtsschutzgesetz: Es kann weg!

Hamburg, Februar 2026 - (von Olaf Dierker, TLA) Bei einer bisher einmaligen Forderung nach kompletter Abschaffung eines Gesetzes, wie sie der Normenkontrollrat (NKR) am 11. November letzten Jahres getroffen hat, sollte man sich immer fragen, was war zum Zeitpunkt der Einführung der Grund für die Gesetzgebung. Anfang der 70er Jahre gab es noch kein Fernabsatzgesetz und "fliegende Händler" waren in diversen Branchen unterwegs. Ein Kollege erzählte mir, an den Hamburger Landungsbrücken hat man nach Schichtende versucht, die noch gutverdienenden, aber von Arbeitslosigkeit bedrohten Werftarbeiter davon zu überzeugen, dass ein Cobol-Programmierkurs in Form von Lehrbriefen die perfekte neue Perspektive für sie sei. Niemand hatte damals einen Computer zuhause, es gab kein Internet, Einsendeaufgaben wurden per Post an das Fernlehrinstitut geschickt und irgendwann kam eine Bewertung und neue Lehrbriefe auf gleichem Weg zurück – oder auch nicht. Gesichert kam die auf dem Vertrag fußende Rechnung. » MEHR

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