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Mehrsprachigkeit: Eltern und Grundschullehrkräfte für Studie gesucht
Das für die Studie verantwortliche wissenschaftliche Team will untersuchen, wie mehrere Sprachen in Bildungszusammenhängen genutzt werden und welche Einstellungen dazu bestehen. Insbesondere geht es um das Lernen im häuslichen Umfeld, das gemeinsame (Vor-)Lesen und das Lernen im Unterricht.
"Mehrsprachigkeit gehört angesichts globaler Vernetzung, Migration und Flucht zur Realität der immer heterogener werdenden Schulen", unterstreicht Dr. Martin Schastak, einer der Leiter der Studie am DIPF. "Mit den Ergebnissen wollen wir dazu beitragen, einen fruchtbaren Umgang mit Mehrsprachigkeit in der Bildung zu finden und die Qualität kindlicher Bildung zu verbessern", erläutert der Forscher die Zielsetzung der Studie.
Für die Studie werden konkret ein- und mehrsprachige Grundschullehrkräfte sowie ein- und mehrsprachige Eltern gesucht, die derzeit mindestens ein Kind in der Grundschule haben. Sie bearbeiten einen Online-Fragebogen, in dem es um ihren alltäglichen Umgang mit Mehrsprachigkeit und ihre Einstellungen dazu geht. Wer mag, kann im Anschluss an weiteren Untersuchungen teilnehmen: Die Wissenschaftler:innen würden zum einen gerne vertiefende Interviews mit den Eltern und den Lehrkräften führen. Zum anderen plant das Studienteam, mit Hilfe von Audioaufzeichnungen zu analysieren, wie Eltern gemeinsam mit ihren Kindern mehrsprachige Bücher (vor-)lesen.
Der Fragebogen ist bereits freigeschaltet und kann von interessierten Eltern und Grundschullehrkräften bearbeitet werden. Dafür müssen schätzungsweise 20 Minuten eingeplant werden.