Anzeige
Von KI, Co-Create Learning über Lernbegleitung bis hin zu Wissensvermittlung

Bild entfernt.         Drei Tage, 30 parallele Themen-Streams, mehr als 40 Vorträge und Talks und renommierte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie: Der LEARNTEC Kongress vom 5. bis zum 7. Mai 2026 kratzt nicht nur an der Oberfläche. Er geht den aktuellen Herausforderungen in der digitalen Bildung auf den Grund.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
EESY Engineering

KIT: Zukunftsfähiges Denken und Handeln fördern

Karlsruhe, May 2025 - Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zielt darauf ab, Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu ermächtigen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Als Lernort für nachhaltiges Denken und Handeln qualifiziert das KIT junge Menschen, zu nachhaltigen Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft beizutragen.

Als technische Universität liegen die Schwerpunkte der akademischen Ausbildung des KIT in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. "Das KIT leistet mit seiner intensiven wissenschaftlichen und forschungsorientierten Ausbildung seiner Studierenden einen maßgeblichen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation für eine nachhaltigere Zukunft", sagt Professor Alexander Wanner, Vizepräsident Lehre und akademische Angelegenheiten des KIT.
"Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, ist ein erklärtes Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie, BNE flächendeckend in alle Curricula zu integrieren. Genau dort knüpfen wir mit dem Projekt EESY Engineering an und binden das Thema Nachhaltigkeit grundsätzlich in ingenieurwissenschaftliche Studiengänge ein."

Verankerung von BNE in die Curricula

Aufbauend auf bereits vorhandenen Strukturen in den Fachbereichen Maschinenbau und Elektrotechnik entwickeln die Lehrenden in dem Projekt ein Grundschema, um BNE in ingenieurwissenschaftlichen Masterstudiengängen des KIT zu verankern. Danach wollen sie dieses sukzessive auf weitere entsprechende Studiengänge übertragen. Den Studierenden werden dadurch Nachhaltigkeitskompetenzen insbesondere auf der System- und Materialebene sowie in den Bereichen Energiesysteme und Kreislaufwirtschaft vermittelt. Nach Projektabschluss soll mindestens ein Nachhaltigkeitsschwerpunkt in jedem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang am KIT etabliert sein.

"EESY Engineering" ist auf vier Jahre ausgelegt. Es ist eines von sieben Projekten an baden-württembergischen Hochschulen, die in einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren zur Förderung ausgewählt wurden. Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert die Projekte mit jeweils rund einer halben Million Euro.

Die Carl-Zeiss-Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Freiräume für wissenschaftliche Durchbrüche zu schaffen. Als Partner exzellenter Wissenschaft unterstützt sie sowohl Grundlagenforschung als auch anwendungsorientierte Forschung und Lehre in den MINT-Fachbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 1889 von dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe gegründet, ist die Carl-Zeiss-Stiftung eine der ältesten und größten privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland.

EESY Engineering