Sie ist die bedeutendste europäische Fachmesse mit Kongress für digitale Bildung: Die LEARNTEC vom 5. bis zum 7. Mai 2026 in Karlsruhe ist die zentrale Plattform für all jene, die die berufliche Aus- und Weiterbildung voranbringen wollen. Dass das gelingt, dafür sorgen nicht nur Ausstellende aus aller Welt, ein Fachprogramm, das das gesamte E-Learning Spektrum von LMS bis LLM abdeckt.
Call zur Beteiligung am (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr 2026
Die Folgen der vom finnischen Präsidenten Stubb skizzierten Sicherheitslage für die Demokratie und unser gemeinsames gesellschaftliches Zusammenleben zu erkennen, scheint zentral zu sein und erfordert neue Antworten. Beispielsweise gewinnen Auswertung und Weiterentwicklung von möglichen Erfolgs- und Risikofaktoren für eine resiliente Demokratie zunehmend an Bedeutung, denn kein Staat existiert in einem Vakuum abseits des internationalen und globalen Geschehens.
Neben den gesellschaftlichen und politischen Risikofaktoren, wie der Gefahr gesellschaftlicher und politischer Polarisierung, begegnen uns aktuell fast tagtäglich ganz reale Auswirkungen aktueller Veränderungsprozesse, wie hybride Angriffe auf kritische Infrastruktur oder KI-gestützte Desinformationskampagnen.
Zugleich eröffnen die Veränderungsprozesse der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz neue Möglichkeiten, etwa durch hybrides Lehren und Lernen zur Stärkung demokratischer Resilienz.
Der (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr 2026 bemüht sich in drei Teilbereichen um mögliche Lösungsansätze zur Bewältigung der geschilderten Herausforderungen:
Resilienz als Bildungs- und Gesellschaftsauftrag
Zum Meistern von Herausforderungen gehören zuallererst die Definition und das Verstehen der Herausforderung selbst. Hier kann insbesondere Wissenschaft mit ihren Methoden und ihrer Expertise einen Beitrag leisten.
Wehrhafte Demokratie und gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge
Zum Erhalt und zur stetigen Weiterentwicklung notwendiger demokratischer und sicherheitspolitischer Strukturen bedarf es innovativer Ideen auf Basis ggf. vorhandener Erfahrungen für die Verzahnung von technologiegestützten und analogen Konzepten, Ideen und Praxisprojekten. Das gilt sowohl für die ressortgemeinsame als auch für die organisationsübergreifende oder die internationale Zusammenarbeit.
Train While You Fight – schneller, präziser, wirkungsvoller (aus)bilden
Fragen nach umfassenden und resilienten Lernplattformen und geschützten Ausbildungs- und Lernumgebungen sowohl physisch als auch digital stellen sich ebenso, wie die Weiterentwicklung technologiegestützter Ausbildungsmittel, -methoden und -inhalte für personalisierte oder standardisierte Ausbildungsangebote. Das gilt insbesondere im sensiblen Kontext von Einsatzkräften. Ortsunabhängigkeit, Geschwindigkeit und Schutz moderner, anpassungs- und erweiterungsfähiger Ausbildungs- und Lernsysteme sowie darauf didaktisch abgestimmte Inhalte und handlungsfähige Ausbilderinnen und Ausbilder können dazu beitragen Anfälligkeit, Unbeweglichkeit und Einschränkungen im Einsatz zu kompensieren.
Zielgruppen dieses Calls sind Forschende, Führungskräfte, Bildungsverantwortliche sowie Lehrende in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Einsatzkräften. Inhaltlich sind Vertreterinnen und Vertreter der (Aus)Bildungspraxis und verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen, die sich in den oben angegebenen Perspektiven wiederfinden, dazu eingeladen, sich zu beteiligen. Auch Young Researchers sind willkommen.
Die Begutachtung und Auswahl der eingereichten Paper erfolgen durch das Programmkomitee des (Aus)Bildungskongresses der Bundeswehr, einem Fachgremium aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Streitkräften. Allen ausgewählten Beitragenden zum Tagungsprogramm des (Aus)Bildungskongresses der Bundeswehr 2026 steht grundsätzlich die Möglichkeit für einen Kurzbeitrag im Kongresskatalog und für einen Fachbeitrag (mit Double-Blind-Review-Verfahren) im geplanten Kongressband 2026 offen.
Der (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr wird begleitet von einer Fachausstellung, auf der die Bundeswehr, andere verbündete Streitkräfte und Einsatzorganisationen sowie renommierte Unternehmen aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten zum Anfassen und Ausprobieren präsentieren.