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KI statt Tool-Flut

Wie to teach den größten Zeitfresser im Schulalltag automatisiert

Hamburg, April 2026 - Der Anspruch an Unterricht hat sich verändert. Inhalte sollen stärker individualisiert werden, unterschiedliche Leistungsniveaus berücksichtigen und verschiedene Zugänge ermöglichen. In der Praxis bedeutet das vor allem mehr Vorbereitung: Arbeitsblätter werden angepasst, Texte vereinfacht oder erweitert und zusätzliche Aufgaben erstellt.

Viele dieser Materialien liegen als gewachsene Sammlungen vor, oft ausschließlich in analoger Form. Gleichzeitig zeigt sich, dass analoge Formate im Unterricht weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Sie bieten Struktur, fördern Konzentration und lassen sich ohne technische Hürden einsetzen. Der Bedarf an Anpassung steigt also, während die Ausgangsbasis häufig analog bleibt. 
Hier setzt das EdTech-Startup to teach an. Die Plattform nutzt Künstliche Intelligenz, um aus bestehenden Materialien in kurzer Zeit differenzierte und lehrplankonforme Unterrichtsinhalte zu erstellen. Mehr als 350.000 Lehrkräfte und über 4.000 Schulen nutzen das Angebot bereits.

KI greift dort ein, wo Aufwand entsteht

to teach ergänzt diese bestehenden Arbeitsweisen gezielt um KI-gestützte Funktionen. Materialien können fotografiert, digital erfasst und anschließend weiterverarbeitet werden. Inhalte lassen sich anpassen, differenzieren oder durch zusätzliche Aufgabenformate ergänzen. Allein in diesem Schuljahr (seit Juli 2025) wurden bereits 1,2 Millionen Inhalte auf diese Weise erstellt. Der Tag mit der höchsten Nutzung dieser Funktion ist der Montag - sowohl vormittags und dann am späten Nachmittag wieder. Das legt nahe, dass die Inhaltserstellung vor allem zur Wochenplanung zum Start der neuen Woche genutzt wird. 

"Wir haben sehr schnell gesehen, dass Lehrkräfte keine zusätzlichen Tools für den Unterricht brauchen, sondern Unterstützung bei den vielen kleinen, zeitintensiven Arbeitsschritten", sagt Felix Weiß, Mitgründer von to teach. "Die Plattform entwickelt sich vor allem durch konkretes Feedback der Lehrkräfte weiter. Sie wollten bestehende Materialien weiterverwenden, statt alles neu zu erstellen. Dafür finden wir die technische Lösung und bauen so eine Brücke zwischen analog und digital."

Technologisch kombiniert die Plattform Dokumentenerkennung mit generativen Sprachmodellen. Inhalte werden nicht nur digitalisiert, sondern strukturiert weiterverarbeitet. Texte können vereinfacht oder vertieft, Aufgabenstellungen angepasst und zusätzliche Übungsformate erzeugt werden. Die Ergebnisse bleiben flexibel einsetzbar, etwa als klassisches Arbeitsblatt.

Von der Idee zum Material in wenigen Minuten

Auch bei der Unterrichtsplanung unterstützt die Plattform. Ausgehend von einer Themenidee entstehen strukturierte Vorschläge für Aufgaben, Differenzierungen und Ablauf. Lehrkräfte können diese Vorschläge anpassen und direkt weiterverwenden.

"Ich nutze das vor allem bei der Wochenplanung oder wenn ich Materialien schnell auf ein anderes Niveau bringen muss", sagt Christian M. Fesler, Konrektor an der Humboldt-Realschule Eppelheim, Baden-Württemberg. "Früher habe ich dafür oft ein bis zwei Stunden gebraucht. Heute habe ich in wenigen Minuten eine gute Grundlage, die ich nur noch feinjustiere."

Auch ohne Ausgangsmaterial zur vorbereiteten Schulstunde

Auch bei der Unterrichtsplanung und Erstellung von neuen Materialien unterstützt die Plattform. Ausgehend vom nächsten Unterrichtsthema entstehen strukturierte Vorschläge für Aufgaben, Differenzierung und Ablauf. to teach greift dabei auf die Lehrpläne zurück, recherchiert geprüfte Quellen und bereitet diese für den Einsatz im Unterricht didaktisch auf. Lehrkräfte können diese Vorschläge anpassen und direkt weiterverwenden.

"Ich nutze das Tool vor allem dann, wenn ich zu einem Thema noch kein fertiges Material habe oder kurzfristig etwas vorbereiten muss", so Christian M. Fesler. "Früher habe ich mir Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammengesucht und dann alles selbst angepasst. Jetzt gebe ich einfach das Thema ein und bekomme direkt strukturierte Vorschläge mit passenden Aufgaben auf unterschiedlichen Niveaus. Das ist für mich eine enorme Zeitersparnis, vor allem bei der Wochenplanung oder bei Vertretungsstunden. Die Vorschläge sind eine gute Grundlage, die ich dann noch an die Bedürfnissen meiner Klasse anpasse."

Ein wachsender Anwendungsfall für KI im Bildungsbereich

to teach wurde 2022 als Plattform für den Einsatz generativer KI in der Bildung gegründet. Auf Basis redaktionell erstellter Vorlagen entstehen personalisierte Materialien und interaktive Aufgaben, lehrplankonform für verschiedene Schulformen und Fächer. Ziel ist es, Lehrkräfte in der Planung und Vorbereitung zu entlasten und gleichzeitig einen differenzierten Zugang zu Lerninhalten zu ermöglichen.