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Berufsbildungsbericht 2026 veröffentlicht
In seiner gemeinsamen Stellungnahme betont der BIBB-Hauptausschuss, dass die berufliche Aus- und Fortbildung für die Unternehmen wie für die kommenden Generationen von zentraler Bedeutung ist. Sie dient der Fachkräftesicherung und -entwicklung, der Integration und Inklusion junger Menschen beim Einstieg in das Erwerbsleben, fördert Innovation und bildet eine Brücke in Beschäftigung.
Angesichts der demografischen Entwicklung und der weiterhin großen Herausforderungen am Übergang von der Schule in den Beruf, der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber sowie der unbesetzten Ausbildungsplätze appellieren die Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Ländervertretungen im Hauptausschuss an die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Vorhaben gemeinsam mit Ländern und Sozialpartnern mit Nachdruck anzugehen und die berufliche Bildung weiterzuentwickeln, damit sie den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gerecht wird.
Der BIBB-Hauptausschuss hat die gesetzliche Aufgabe, die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Berufsbildung zu beraten. Dazu gehört laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) auch die Stellungnahme zum Entwurf des Berufsbildungsberichts. Der Hauptausschuss ist zu gleichen Teilen mit Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen besetzt.