Zur Umfrage
Hochschulen unter Druck – und auf der Suche nach neuen Antworten
Wie können Hochschulen digitale Transformation gestalten, wenn Ressourcen knapper werden, Erwartungen steigen und technologische Entwicklungen immer schneller auf Lehre, Forschung und Verwaltung wirken? Mit dieser Frage beschäftigt sich das University:Future Festival 2026 vom 22. bis 24. Juni. Das Festival findet zum sechsten Mal statt und bietet mehr als 290 Programmpunkte an sechs Präsenzstandorten sowie online.
Mit mehr als 4.800 Teilnehmenden im vergangenen Jahr gilt das University:Future Festival, eine Kooperation zwischen Hochschulforum Digitalisierung, Stiftung Innovation in der Hochschullehre und Stifterverband, als größte Veranstaltung zur digitalen Zukunft der Hochschulbildung im deutschsprachigen Raum. Es richtet sich an Hochschulleitungen, Lehrende, Studierende sowie Mitarbeitende aus Didaktik, IT und Verwaltung. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaftspolitik, Zivilgesellschaft und Unternehmen sind angesprochen. Der zweite Festivaltag wird von Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, eröffnet.
Ein Schwerpunkt des Festivals liegt erneut auf Künstlicher Intelligenz. Diskutiert werden unter anderem KI-Infrastrukturen und KI-Kompetenzen, digitale Souveränität, Prüfungsformate, Learning Analytics, Open Source und Data Governance. Auf der Berliner Hauptbühne fragt etwa das Panel "Souveränität unter Druck", wie Hochschulen robuste digitale Infrastrukturen aufbauen und unabhängiger von einzelnen Software-Anbietern für wissenschaftsnahe Zwecke nutzen können.
Neben der Hauptbühne in Berlin beteiligen sich Präsenzbühnen in Essen, Braunschweig, Graz, Nürnberg und Hamburg. Die Standorte setzen jeweils eigene Schwerpunkte: In Essen geht es um innovative Lehre und Barrierefreiheit, Braunschweig fokussiert Emerging Technologies und virtuelle Lernräume, Graz widmet sich KI in Forschung, Lehre und Verwaltung, Nürnberg stellt innovative Lehr-Lernansätze und Forschungsergebnisse vor, Hamburg rückt Offenheit, Open Educational Resources und Lehrkräftebildung in den Mittelpunkt.