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Bewerbungsfrist 30. Juni

Open Source Wettbewerb 2026

Berlin, Juni 2026 - Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung übernimmt die Schirmherrschaft für den Open Source Wettbewerb. Nachdem die Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. die Initiative gestartet hat, setzt die Schirmherrschaft durch das Digitalministerium auch in diesem Jahr ein deutliches Zeichen für die Bedeutung offener Technologien bei der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, sagt zur Übernahme der Schirmherrschaft: "Open Source steht für Offenheit, Zusammenarbeit und Vertrauen – genau die Werte, die eine moderne Verwaltung auszeichnen sollten. Der Wettbewerb macht sichtbar, wie viel Gestaltungskraft in gemeinschaftlichen digitalen Lösungen steckt."

Der Wettbewerb zeichnet Projekte aus, die digitale Verwaltungsprozesse verbessern, die Zusammenarbeit in der Verwaltung fördern und einen Beitrag zur digitalen Souveränität leisten. Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene können ihre Projekte noch bis zum 30. Juni 2026 über die Wettbewerbs-Website einreichen.

Sichtbarkeit für innovative Open-Source-Lösungen

Der Wettbewerb würdigt erfolgreiche Open-Source-Implementierungen in der Verwaltung, präsentiert Best Practices der digitalen Transformation, demonstriert digitale Souveränität durch Open Source und unterstreicht die Innovationskraft der öffentlichen Verwaltung.

Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance, betont: "In Bund, Ländern und Kommunen entstehen zahlreiche innovative Open-Source-Lösungen. Der Wettbewerb gibt diesen Projekten eine Bühne und zeigt, welchen Beitrag sie für die Modernisierung der Verwaltung leisten. Jede Einreichung hilft dabei, erfolgreiche Ansätze sichtbar zu machen und ihre Verbreitung zu fördern."

Die Auszeichnung der Gewinner erfolgt am 15. Oktober 2026 im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin.

Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) begleitet die Initiative als ideeller Träger. SUSE und Capgemini unterstützen den Wettbewerb organisatorisch und finanziell.