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Studie

Manager halten ihre IT für sicherer als sie ist

München, Juli 2026 – Unternehmen investieren massiv in Cybersicherheit, messen ihren Erfolg jedoch häufig an den falschen Kriterien. Das zeigt eine aktuelle internationale Studie der Cybersecurity-Firma Horizon3.ai. Sie basiert auf einer Umfrage unter 750 IT-Sicherheitsexperten aus Europa und den USA. Hierbei wurden sowohl Sicherheits­verantwortliche als auch operative Fachkräfte adressiert. Ziel war es, Unterschiede zwischen strategischer Einschätzung und operativer Realität sichtbar zu machen.

Die Umfrage hat einen grundlegenden Befund zutage gefördert: Viele Organisationen verwechseln operative Aktivität mit tatsächlicher Widerstandsfähigkeit gegenüber Angreifern. Sicherheits­programme sind hochgradig ausgelastet, Prozesse etabliert und Kennzahlen umfassend vorhanden. Gleichzeitig fehlt es häufig an systematischer Überprüfung, ob erkannte Schwachstellen wirklich beseitigt wurden oder ob Angriffe weiterhin möglich sind.

"Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren stark in Tools, Prozesse und Automatisierung investiert. Das ist wichtig – reicht aber allein nicht aus. Entscheidend ist, regelmäßig zu überprüfen, ob Sicherheitsmaßnahmen einem realen Angriff tatsächlich standhalten. Genau hier zeigt die Studie eine gefährliche Lücke zwischen wahrgenommener Sicherheit und tatsächlicher Widerstandsfähigkeit", sagt James Lee, Regional Director DACH bei Horizon3.ai.

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