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Inklusion im ELearning

time4you kooperiert mit der TH Nürnberg Georg Simon Ohm

Inklusion im eLearning. Projekt für das Sozialkaufhaus
Karlsruhe, September 2026 – time4you verfügt über eine langjährige und umfassende Expertise in der Gestaltung und Umsetzung von Lern-, Kooperations- und Wissensplattformen. Diese Expertise fließt seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1999 in vielfältige Projekte in Kooperation mit Hochschulen, öffentlichen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen ein. Das Forschungsprojekt "Inklusion im eLearning" basiert auf einer Kooperation mit der Fakultät Betriebswirtschaft der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Langenbach von der Technischen Hochschule Nürnberg und gemeinsam mit Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz von der Technischen Universität Braunschweig sowie der Lebenshilfe in Braunschweig und Fürth, untersuchen und entwickeln die Partner Konzepte und prototypische Realisierungsansätze, um die digitale und mittelbar auch die berufliche Teilhabe und Selbstständigkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen in Werkstätten und Einrichtungen zu stärken.

"In der digitalen Welt gibt es leider noch jede Menge Stolpersteine, die bestimmte Zielgruppen ausgrenzen oder deren Teilhabe erschweren. Sie sind jedoch häufig nicht offensichtlich, wie wir das von Barrieren aus der physischen Welt kennen. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere gemeinsame Forschungsarbeit bereits zu ersten vielversprechenden Lösungsansätzen geführt hat, um der Zielgruppe der Menschen mit Beeinträchtigungen ein Mehr an digitaler und beruflicher Teilhabe zu ermöglichen. Die time4you unterstützt uns mit ihrem technologischen und didaktischen Know-how hierbei in sehr wertvoller Weise.", so Prof. Dr. Langenbach.

Beate Bruns, Geschäftsführerin der time4you, ergänzt: "Digitale Teilhabe ist uns ein großes Anliegen und wird in diesem Projekt seitens aller Beteiligten mit viel Freude umgesetzt. Die Kooperation mit der TH Nürnberg ist ein exzellentes Beispiel für den gelungenen Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxiseinsatz."

Überblick über die Projekte

Im Rahmen der aktuellen Kooperation wurden vier Projekte zum Thema Nachhaltigkeit mit und für Menschen mit Beeinträchtigungen bei der Lebenshilfe Braunschweig, ein Projekt aus dem Bereich Mitbestimmung und ein Projekt zur Unterstützung der Arbeit der Ehrenamtlichen bei der Lebenshilfe Fürth durchgeführt. Charakteristisch für die Projekte sind Blended Learning-Curricula, die in eine Lernplattform eingebettet und KI-begleitet sind.
Die Konzeption und prototypische Umsetzung erfolgte im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten an der Technischen Hochschule Nürnberg und unter Nutzung verschiedener im Markt verfügbarer Werkzeuge, unter anderem der IBT SERVER Lernplattform, des IBT SERVER Autorentools und von KI-Assistenztools.

Inklusive Angebote für die Lebenshilfe

Der Fokus der Forschungs- und Projektarbeit liegt auf der partizipativen Entwicklung spezifischer KI-begleiteter Lernformate, um Menschen mit Beeinträchtigungen in Qualifizierung und  beruflichen Kontexten innerhalb der Werkstätten und Einrichtungen der Lebenshilfe zu unterstützen. Ziel ist es dabei, dass sich die Nutzerinnen und Nutzer im Rahmen entsprechender Qualifizierungsmaßnahmen neues Wissen und neue Fertigkeiten aneignen, die ihre Selbstwirksamkeit und berufliche Teilhabe stärken.
Neben klassischem eLearning-Content werden hierzu Chatbots entwickelt, die zum einen die Wissensvermittlung in der Rolle eines Instruktors, Coaches und Tutors unterstützen und zum anderen die spätere berufliche Anwendung als stets verfügbarer Assistent begleiten. Statt auf vorkonfektionierte Lernangebote setzt die Initiative auf individualisierte Blended Learning-Formate – eine Mischung aus klassischer Wissensvermittlung in Präsenz und digitalem Lernen. Ergänzende Elemente wie Podcasts und Lerngeschichten runden die Angebote ab.