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Weiterbildungsstudie 2026: Weiterbildung im Realitätscheck

Bitkom-Weiterbildungsstudie 2026
Berlin, September 2026 - 77 Prozent der Führungsebene setzen auf Weiterqualifizierung als zentrale Antwort auf veränderte Kompetenzanforderungen. Gleichzeitig berichten nur 20 Prozent der Mitarbeitenden, dass sie von ihren Vorgesetzten aktiv auf Weiterbildung angesprochen werden. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt die zentrale Erkenntnis der neuen Bitkom-Weiterbildungsstudie: Der Wille ist da, die Umsetzung hinkt hinterher.

Erstmals stellt die Studie die Perspektiven von Unternehmensleitungen und Berufstätigen einander gegenüber. Beim Weiterbildungsbudget fällt auf: Während die Führungsebene stabile oder wachsende Budgets wahrnimmt, berichten Mitarbeitende über deutlich sinkende Mittel, in den letzten zwei Jahren um 26 Prozent. Dabei ist die Eigeninitiative ungebrochen hoch: 85 Prozent der Berufstätigen verstehen Weiterbildung als festen Bestandteil ihrer Arbeit. 

Als Weiterbildungsanbieter, der Menschen in Wirtschaft, Behörden und anderen Organisationen für eine zunehmend komplexe und schnelllebige Welt qualifiziert, lassen uns diese Ergebnisse aufhorchen: Weiterbildung ist kein "Nice-to-have", sondern eine essenzielle Voraussetzung für Handlungsfähigkeit. 
Die Studie zeigt, dass die strategische Verankerung von Weiterbildung in Unternehmen weiter ausgebaut werden muss und gibt Impulse, wo Organisationen ansetzen müssen, damit aus Anspruch Wirklichkeit wird.