Auf der LEARNTEC – Europe’s #1 in digital learning – werden vom 6. bis 8. Mai 2025 in Karlsruhe die Top-Trends, Tools und Innovationen rund um digitales Lernen vorgestellt. Und wer sich darüber hinaus für moderne Arbeitskultur, agile Methoden, New Leadership & Co. interessiert, sollte unbedingt auch auf der parallel stattfindenden NEW WORK EVOLUTION vorbeischauen. Jetzt ein Freiticket sichern!
Online-Kurs über Design Thinking will Kultur vernetzten Arbeitens fördern
Leiter des englischsprachigen Online-Kurses sind die deutschen Wissenschaftler Prof. Ulrich Weinberg und Dr. Claudia Nicolai. Weinberg leitet seit 2007 die HPI School of Design Thinking in Potsdam, Nicolai ist dort Co-Direktorin. Europas erste Innovationsschule für Studierende nach dem Vorbild der Stanforder d.school bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Beide Kursleiter gehören zu den Impulsgebern dafür, dass sich Design Thinking in den vergangenen zwölf Jahren weltweit von einem Innovationsansatz hin zu einem anerkannten Set an Methoden und Instrumenten für Transformationsprozesse und zu vernetzt arbeitenden Organisationen verwandelt hat.
"Wir zeigen in dem Kurs, dass Design Thinking längst mehr ist als bloß ein kreativer Prozess zum Entwickeln neuer Ideen, Produkte und Dienstleistungen", sagt Weinberg. Mittlerweile sei daraus "ein strategischer Ansatz für auf den Menschen zentrierte Transformationsprozesse in Organisationen geworden, der auf agilen Prinzipien basiert."
Zusammen mit Nicolai will Weinberg mit den Teilnehmern die Grundkonzepte und die kulturelle Bedeutung von Design Thinking erörtern. "Uns geht es ferner darum zu demonstrieren, wie der Ansatz bei der aktiven Transformation hin zu einer vernetzten Organisation helfen kann", fügt Weinberg hinzu. Er beschreibt diesen Wandel auch in seinem Buch "Network Thinking: Was kommt nach dem Brockhaus-Denken?".
Wer also die Grundlagen des Design Thinking näher kennenlernen, die Terminologie verstehen und Anwendungsbeispiele erfahren möchte, ist in dem fünfwöchigen Online-Kurs richtig aufgehoben. "Er ersetzt aber keinen echten Workshop, der den Teilnehmern eine erste Teamerfahrung beim Praktizieren von Design Thinking-Methoden in einer kreativen Umgebung vermitteln kann", betont Nicolai.
Weiterhin verspricht sie, dass der Kurs den Teilnehmern helfe, "konzeptionelles Verständnis dafür zu entwickeln, warum und wie sie Design Thinking als Ansatz zur Transformation auf der organisatorischen Ebene einsetzen können. Darüber hinaus werden sie verstehen, dass dazu auch eine neue Führungs- und Organisationskultur gehört".
Beide Kursleiter haben praktische Aufgaben vorgesehen, mit denen die Teilnehmer die eingeführten Konzepte und Ansätze reflektieren sollen. Sie hoffen auch darauf, dass möglichst viele Nutzer ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen aktiv mit der Community und ihnen teilen und diskutieren - im openHPI-Forum. Weinberg und Nicolai gehen von zwei bis drei Stunden Zeitaufwand pro Woche aus.