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Baden-Württemberg

Digital Hub für KI, Cybersicherheit und VR

Böblingen, Juli 2026 - Das Land Baden-Württemberg startet den Digital Hub Region Stuttgart im Zentrum für Digitalisierung, der aktuell mit 500.000 Euro gefördert wird. Der neue Hub setzt auf Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Virtual Reality und soll bis 2027 rund 1.000 Unternehmen erreichen. Parallel wächst der Handlungsdruck: Mit Blick auf den EU AI Act müssen Firmen zunehmend auch rechtliche Pflichten für KI-Systeme einplanen. 

Der Digital Hub Region Stuttgart zielt weniger auf eine reine Demo-Werkstatt, sondern auf einen direkten Transfer: Im Zentrum für Digitalisierung (ZD.BB) in Böblingen öffnete er mit dem Anspruch, lokale Unternehmen mit Expertenwissen aus KI, Cybersicherheit und Virtual Reality zu verbinden. Bis 2027 sollen daraus etwa 1.000 Unternehmen Nutzen ziehen.

Digital-Hub-Modelle funktionieren typischerweise über wiederholbare Formate: erst die Bedarfserhebung in Betrieben, dann technische Workshops, anschließend Pilotierungen mit konkreten Use Cases und schließlich eine verstetigte Beratung zur Skalierung. Im neuen Hub werden KI und Cybersicherheit als gleichrangige Säulen angelegt. Virtual Reality ergänzt das vor allem dort, wo Schulung, Produktvisualisierung oder standortübergreifende Arbeitsabläufe im industriellen Kontext eine tragende Rolle spielen.

Für Unternehmen bedeutet das: Wer Pilotprojekte startet, muss schnell zu wieder verwendbaren Komponenten kommen. Gleichzeitig verschärft sich der Compliance-Rahmen: Neue rechtliche Pflichten rund um KI-Systeme, insbesondere im Umfeld des EU AI Act, werden bei vielen Mittelständlern erst spät adressiert.

Hier unterstützt ein Hub-Ansatz, weil er technische Fähigkeiten und Governance zusammendenkt. Das Thema Hochrisiko-KI ist kein theoretisches Schlagwort, sondern beeinflusst Entscheidungen wie Datenqualität, Dokumentation, Risikobewertungen und den Betrieb der Systeme.