Themen

KEIN Mehrwert

Ist das Bürokratie oder kann das weg?

Sünne EichlerLich, Februar 2026 - (von Sünne Eichler) Das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) stammt aus einer Zeit, in der Fernlernen vor allem per Post stattfand. Die Bildungslandschaft hat sich grundlegend gewandelt. Digitale Weiterbildungen, asynchrone Lernangebote und KI-gestützte Lernbegleitung gehören längst zum Alltag beruflicher und privater Entwicklung - und deren Wirksamkeit wird längst empirisch begleitet und belegt. Gerade deshalb zeigt sich deutlicher denn je: Das FernUSG kann echte Bildungsqualität weder prüfen noch fördern, sondern es behindert moderne Entwicklungen.

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FernUSG

Innovations-, Schnelligkeits- und Wettbewerbsfähigkeitsbremse

Dr. Sirkka FreigangEichwalde, Februar 2026 - Dr. Sirkka Freigang ist promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Expertin für Smart Learning Environments. Sie ist Autorin des FachbuchS "Smart Learning Design", das sich mit der Integration innovativer Lernkonzepte in Unternehmen beschäftigt. Es stellt eine Kombination aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, technologischen Innovationen und praxisorientierten Methoden dar, die darauf abzielen, die Bildungspraxis zu verbessern. Sirkka Freigang betrachtet das FernUSG als Hemmschuh für Innovationen.

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Verbraucherschutz

Warum wir eine Modernisierung des FernUSG brauchen

Leipzig, Februar 2026 - (von Anna Sixl, Lecturio) Die Bildungslandschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. In der aktuellen Debatte um das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) steht weit mehr auf dem Spiel als nur regulatorische Details: Es geht um die Verlässlichkeit und Qualität moderner Weiterbildung in Deutschland. 

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Relevanz

Ein Gesetz, das sich überlebt hat

Ralf HilgenstockBerlin, Februar 2026 - (von Ralf Hilgenstock) Im letzten Jahr trafen zwei Ereignisse zusammen, die es erforderlich machen, über die Notwendigkeit eines Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) nachzudenken. In der Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung befindet sich der unscheinbare Satz, man wolle das FernUSG modernisieren. Zum anderen gab es mehrere Urteile, die den Anwendungsbereich des Gesetzes erweiterten und damit einige Unruhe verursachten.

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Überlegungen & Erfahrungen

Fernunterrichtsschutzgesetz: Es kann weg!

Hamburg, Februar 2026 - (von Olaf Dierker, TLA) Bei einer bisher einmaligen Forderung nach kompletter Abschaffung eines Gesetzes, wie sie der Normenkontrollrat (NKR) am 11. November letzten Jahres getroffen hat, sollte man sich immer fragen, was war zum Zeitpunkt der Einführung der Grund für die Gesetzgebung. Anfang der 70er Jahre gab es noch kein Fernabsatzgesetz und "fliegende Händler" waren in diversen Branchen unterwegs.

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Online-Seminar

BGH-Urteil und seine Auswirkungen auf die Bildungsbranche

Bonn, November 2025 - Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Coaching, Mentoring und Weiterbildung sorgt in der Bildungsbranche für weitreichende Diskussionen und Unsicherheit. Besonders im Bereich der geförderten Weiterbildung (AZAV) fragen sich viele Bildungsträger, welche konkreten Auswirkungen dieses Urteil auf die Anbieter von Online-Kursen hat. CERTQUA bietet hierzu am 2. Dezember von 13.30 bis 15 Uhr online eine juristisch basierte Informationsveranstaltung an.

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Eine Positionsbestimmung

Warum das FernUSG wirtschaftlichen Interessen im Weg steht

Berlin, Februar 2026 - Die Forderung des Nationalen Normenkontrollrates, das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) ersatzlos abzuschaffen, konterkariert die Realität und gefährdet den Schutz von Millionen Weiterbildungswilligen in Deutschland. Wer behauptet, der Verbraucherschutz sei durch allgemeine Regelungen des BGB ausreichend gewahrt, ignoriert den Kern des Problems: Digitale Bildungsangebote sind für Lernende in ihrer Qualität kaum im Voraus überprüfbar – und oft nur schwer vergleichbar, so das Statement des Bundesverband der Fernstudienanbieter e.V..

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Positionspapier

Praxisnahe Modernisierung des FernUSG gefordert

Berlin, Oktober 2025 - Der Bundesverband der Fernstudienanbieter setzt sich für eine umfassende Reform des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) ein. Ziel ist es, den Schutz der Teilnehmenden an Fernunterricht auch in einer zunehmend digitalen Weiterbildungswelt nachhaltig zu sichern. Denn trotz vielfältiger gesetzlicher Entwicklungen der letzten Jahrzehnte bleibt das FernUSG als spezialgesetzlicher Verbraucherschutz notwendig und unverzichtbar.

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ZFU

FernUSG zwischen Wissensvermittlung und Lernerfolgskontrolle

Köln, Oktober 2025 - Die staatliche Zentrale für Fernunterricht (ZFU), die für Zertifizierungen nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz zuständig ist, hat auf ihrer Website verschiedene Hinweise zum BGH-Urteil (Az. III ZR 109/24) veröffentlicht und sieht sich durch das Urteil in seiner Rechtsanwendungspraxis bestätigt. Die wesentlichen Punkte sind nachstehend aufgeführt.

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Rechtssicherheit

Fernunterrichtsschutzgesetz wird modernisiert

Berlin, November 2020 - Es ist nur eine kleine Anpassung im Gesetz und doch hat sie für viele Anbieter von Fernunterricht und Fernstudium eine große Bedeutung. Denn die Novelle des Fernunterrichtsschutzgesetzes ermöglicht der Branche ab 2021 den Rechtsverkehr im Internet und erleichtert Teilnehmern den Zugang zu digitalen Bildungsangeboten.

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