Ausschreibung des MEDIDA-Prix 2008
Krems, März 2008 - Der Medida-Prix ist mit 100.000 Euro Preisgeld der höchstdotierte Medienpreis im deutschsprachigen Raum. Er zeichnet Hochschulprojekte in Lehre und Forschung aus, die auf besonders innovative Weise den Einsatz von
digitalen Medien mit fortschrittlichen Lehrmethoden verbinden. Unter der Leitung des eLearning-Experten Peter Baumgartner von der Donau-Universität Krems wird der Medida-Prix ab 2008 besonders Initiativen im Bereich freier Bildungsressourcen berücksichtigen. Projekte können bis 31. März eingereicht
werden.
Zentrales Element des Medida-Prix ist die qualitative Verbesserung der Lehre durch die nachhaltige Integration digitaler Medien in den Hochschulalltag. In den vergangenen Jahren standen zahlreiche Bottom-Up-Initiativen von
HochschullehrerInnen, aber auch Projekte zur Verankerung von eLearning-Strategien seitens der Hochschulleitung im Mittelpunkt der inhaltlichen Ausrichtung des Preises.
Ab 2008 werden zusätzlich Initiativen im Fokus stehen, die sich dem Bereich Open Educational Resources widmen. "Wir möchten ab diesem Jahr insbesondere Projekte und Initiativen zum Austausch von Lehr- und Lerninhalten berücksichtigen und damit dem weltweiten Trend zum Austausch von freien
Bildungsressourcen auch in den deutschsprachigen Ländern zum Durchbruch verhelfen", erklärt der Leiter des Medida-Prix, Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner.
Mit Ende letzten Jahres ist das Organisationsbüro des Medida-Prix nach Krems übersiedelt und eLearning-Experte Peter Baumgartner hat die wissenschaftliche Leitung des renommierten Preises inne. Initiiert wurde die Auszeichnung durch die
Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), die seit dem Jahr 2000 jährlich den mit 100.000 Euro höchstdotierten Medienpreis im deutschsprachigen Raum an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vergibt.
Dass im Kontext der Neuen Medien an den Hochschulen vieles in Bewegung ist, zeigen die Zahl der Einreichungen und das Interesse am Preis. Im Vorjahr hatten die GutachterInnen insgesamt 115 Projekte zu sichten.
Der Medida-Prix 2008 wird durch Wissenschaftsminister Johannes Hahn verliehen, nachdem Deutschland die Schirmherrschaft über den Preis im Vorjahr innehatte. Am 18. September 2008 erfolgt die feierliche Preisverleihung in Wien.
Didaktisch innovative Projekte mit dem Ziel der Qualitätssicherung und nachhaltigen Verankerung von digitalen Medien in der Hochschullehre können von Teams oder
Organisationseinheiten von Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bis 31. März 2008 eingereicht werden. Eine Zusammenarbeit mit Institutionen außerhalb dieser Bildungseinrichtungen ist möglich und erwünscht.
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