Ob Key Player oder Mittelstand, ob disruptives Startup oder Bildungsinitiative: Vom 5. bis zum 7. Mai 2026 präsentieren Unternehmen aus aller Welt ihre Lösungen rund um digitale Bildung, begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit viel Raum für Austausch.
Cornelsen-Produktion erringt Erasmus EuroMedia Award
Die "Erasmus Euromedia Awards" werden von der European Society for Education and Communication (ESEC) verliehen. Die Auszeichnungen gehen an herausragende Bildungsmedien, die sich europäischen Themen widmen. Eine internationale Jury trifft die Auswahl.
Das wirksamste Mittel gegen Antisemitismus und dessen Folgen sind Aufklärung, Wissen und Einsicht: Darauf setzt die Unterrichtssoftware "Gegen Antisemitismus". Die DVD bietet Texte, Aufgabenstellungen sowie Bild-, Audio- und Videomaterial. Durch die Arbeit an Stationen erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblick in die historischen Wurzeln und die heutigen Formen des Antisemitismus.
Das erste Kapitel behandelt das Phänomen "Vorurteil" und seine Folgen wie Fremdenfeindlichkeit oder Judenfeindschaft. Weitere Stationen widmen sich verschiedenen historischen oder wiederkehrenden Formen und Motiven des Antisemitismus, so etwa "Christliche Judenfeindschaft", "Rassenantisemitismus", "Antisemitismus im NS" oder "Jüdische Weltverschwörung". Aus diesen Varianten sind wiederum antisemitische Projektionen neueren Datums hervorgegangen, die in den Kapiteln "Antisemitismus nach der Shoah" oder "Antisemitismus im arabischen Raum" betrachtet werden.
Die Arbeit mit den multimedialen Unterrichtsmaterialien soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, antisemitische Stereotype zu entlarven.
Entstanden ist die Software Gegen Antisemitismus im Rahmen des Kooperationsprojekts "Fit machen für Demokratie und Toleranz - Jugendliche setzen sich mit Antisemitismus auseinander", durchgeführt durch das American Jewish Committee (Berlin Büro), das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg sowie das Zentrum für Antisemitismusforschung. Das Projekt wurde finanziell unterstützt durch die Stiftung Entimon, die Stiftung Erinnerung und Zukunft und den Cornelsen Verlag.