'Augenblick mal!'

Microsoft: 300.000 Euro für Bildungsprojekt in Berlin

Berlin, September 2012 - Mit der Initiative "YouthSpark" will Microsoft in den nächsten drei Jahren weltweit 300 Millionen jungen Menschen einen besseren Zugang zu Bildung und Technologie ermöglichen und ihnen so den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Ein erstes Bildungsprojekt in Deutschland ist bereits in der Umsetzung: Mit 300.000 Euro fördert Microsoft das "21st Century Competence Center", eine Einrichtung, die interaktives Lernen mit digitalen Medien für Jugendliche und Lehrer erlebbar macht.



Es leben heute mehr junge Menschen auf unserem Planeten als jemals zuvor, doch ihre Zukunftsperspektiven klaffen weit auseinander. Dabei herrscht in vielen Regionen schon heute ein akuter Mangel an gut ausgebildeten Nachwuchskräften. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen in vielen Teilen der Welt doppelt so hoch wie die unter Erwachsenen. Die Schere zwischen denen, die alle beruflichen Chancen der modernen Arbeitswelt voll ausschöpfen können und denen, die wegen mangelnder Qualifikation den komplexen Aufgaben der Zukunft nicht gewachsen sind, wird gerade unter Jugendlichen immer größer.


"Wir wollen dem Nachwuchs helfen seine eigenen Träume zu verwirklichen. Dafür müssen wir ihnen den Zugang zu Bildung, Beschäftigung und einer eigenen Existenzgründung ermöglichen. Gemeinsam mit unseren Partnern und durch die Bündelung unserer Aktivitäten können wir Jugendliche dabei unterstützen", erklärte Steve Ballmer in Redmond die Idee der neuen Initiative.

Mit "YouthSpark" macht Microsoft Jugendliche und junge Erwachsene fit für die Arbeitswelt von morgen und fördert den Unternehmergeist junger Menschen. Die eigenen Aktivitäten (Partners in Learning, Imagine Cup, BizSpark, …) werden in der Initiative zusammengefasst und ergänzt durch ein breites Netzwerk an Kooperationen mit gemeinnützigen Organisationen und Firmen auf der ganzen Welt. Die Initiative fördert dabei innovative Lernmethoden und moderne Bildungskonzepte, die auf die digitale Kompetenz junger Menschen abzielen. Durch die Ausstattung mit modernen, technischen Mitteln werden Jugendliche in ihrer Kreativität, ihrer Experimentierfreude und in ihrem Innovationswillen bestärkt.

Interaktives Lernen für Schüler und Lehrer

Als eines der ersten Projekte unterstützt Microsoft in Deutschland das "21st Century Competence Center" des Berliner Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V. (fjs). In den neuen Räumen werden Lernszenarien für alle Altersklassen, vom Kind bis zum Erwachsenen, vorgestellt und gezeigt. Dabei ist eine Teilnahme von Schulklassen, Lehrern, Jugendgruppen unbedingt erwünscht. Das Projekt macht durch interaktives Lernen den Unterricht erlebbar. Konkrete Lernbeispiele helfen Lehrern moderne Medien sinnvoll und gewinnbringend in Unterrichtskonzepte zu integrieren.


Wer eine Idee oder ein Thema für eine Unterrichtsstunde hat - egal ob Lehrer oder Schüler - kann dieses über die Aktion "Augenblick mal!" bei Microsoft einreichen und damit eine Lerneinheit im neuen Competence Center in Berlin gewinnen.


"Durch die Unterstützung von Microsoft können wir unsere Idee vom 21st Century Competence Center in Berlin umsetzen und künftig nachvollziehbare Wege einer altersgerechten Medienkompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen aufzeigen", sagt Wolf-Dieter Tuchel, Vorstandsvorsitzender des fjs. "Wir wollen damit auch belegen, dass Lernen mit Medien im Alltag funktioniert. Auch Skeptiker sind eingeladen, uns im Competence Center zu besuchen."

Mit dem Einzug neuer Technologien in die Klassenzimmer, kommen auf Schulen und Lehrer immer mehr interaktive Anforderungen zu, auf die sie häufig nicht optimal vorbereitet sind. "Das 21st Century Competence Center greift unsere Idee vom digitalen Klassenzimmer auf. IT- und Medienkompetenz gehören heute zu den Schlüsselkompetenzen. Um weltweit konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir deshalb frühzeitig jungen Menschen den Zugang ermöglichen", sagt Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland. "Gut ausgebildeter Nachwuchs ist essentiell für wirtschaftliches Wachstum, das gilt auch in Deutschland."